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FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Von Wissen zu Technologie.
Von Abfällen zu Ressourcen.

Jede Abfallart ist anders. Was in einem Fall eine Verunreinigung ist, kann in einem anderen zu einem wertvollen Rohstoff werden. Um dieses Potenzial zu nutzen, braucht es mehr als Anlagen: Wissen, Erfahrung und die Fähigkeit, die passende technische Lösung zu finden.

Die Entwicklung von I.T.Soil beruht auf mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Abfallbehandlung, Forschung und Weiterentwicklung technischer Lösungen.

Unser Weg führte von der Behandlung verunreinigter Böden und der Verwertung einzelner Materialien zu einem vielseitigen technischen Ansatz, der biologische, physikalisch-chemische und thermische Verfahren verbindet.

Wir untersuchen Materialeigenschaften, prüfen Verwertungsmöglichkeiten und entwickeln Lösungen, mit denen sich immer mehr Abfallarten wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückführen lassen.

Unser größter Wert liegt nicht allein in unseren Anlagen. Es ist das Wissen, mit dem wir Technologien gezielter einsetzen.

01 / UNSERE ENTWICKLUNG

Mehr als 20 Jahre Erfahrung,
die zu technologischer Kompetenz geworden sind.

  1. Das Fundament unseres Wissens.

    Behandlung verunreinigter Böden und Entwicklung von Umwelttechnologien.

    Die Geschichte von I.T.Soil begann im Jahr 2002. In den folgenden Jahren gewannen die Behandlung verunreinigter Böden und Lösungen zur Umweltsanierung zunehmend an Bedeutung.

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    Ein wichtiger technologischer Schwerpunkt war die biologische Reinigung: ein Verfahren, bei dem ausgewählte Mikroorganismen helfen, Mineralölverunreinigungen im Boden abzubauen.

    Diese Technologie erfordert Kenntnisse über die Aktivität von Mikroorganismen, die Bodenzusammensetzung, die Eigenschaften der Schadstoffe und die Bedingungen für eine wirksame Reinigung.

    Die Arbeit mit verunreinigten Böden wurde zu einem wesentlichen Teil der technologischen Kompetenz des Unternehmens und schuf die Grundlage für die Weiterentwicklung verschiedener Reinigungsverfahren.

    Der wichtigste Gewinn war Erfahrung, die uns hilft, Verunreinigungen zu verstehen und das passende Behandlungsverfahren auszuwählen.

  2. Von der Idee zum funktionsfähigen Prototyp.

    Erforschung der kontinuierlichen Pyrolysetechnologie.

    Der nächste wichtige Schritt war die Entwicklung thermischer Verwertungstechnologien.

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    Im Forschungsprojekt Nr. 118 wurden die Möglichkeiten zur Verwertung von Altreifen mittels kontinuierlicher Pyrolyse untersucht.

    Bei der Pyrolyse werden Materialien unter begrenzter Sauerstoffzufuhr erhitzt. Dabei zerfallen komplexe organische Verbindungen und bilden gasförmige, flüssige und feste Produkte.

    Die Forschungsarbeiten umfassten technische Berechnungen, die Entwicklung des Reaktors und der automatisierten Steuerung sowie Prozessmodellierung und praktische Untersuchungen.

    2015 wurde der Prototyp einer kontinuierlich arbeitenden Pyrolyseanlage mit einer Auslegungsleistung von 0,5 Tonnen pro Stunde entwickelt.

    Der Prototyp war dabei nur ein Teil des Ergebnisses.

    Es entstand eine Wissensgrundlage, auf der sich der Einsatz der Pyrolyse auch für andere, deutlich komplexere Abfälle untersuchen ließ.

  3. Eine Technologie. Deutlich mehr Möglichkeiten.

    Von der Verwertung einzelner Materialien zu einem integrierten System.

    Mit wachsender technologischer Erfahrung wurde deutlich, dass die Behandlung verschiedener Abfälle nicht auf einem einzigen Verfahren beruhen muss.

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    Manche Schadstoffe lassen sich biologisch abbauen. Andere können durch Waschen abgetrennt, durch chemische Reaktionen umgewandelt oder bei erhöhten Temperaturen behandelt werden.

    Diese Erkenntnis bildete die Grundlage für ein vielseitigeres Verwertungssystem.

    Parallel zur Weiterentwicklung der Pyrolyse wurde die Behandlung verunreinigter Böden um biologische Reinigung, chemische Oxidation, Stabilisierung und Bodenwäsche erweitert.

    Die Kombination verschiedener Technologien ermöglicht auch Lösungen für Materialien, bei denen ein einzelnes Verfahren nicht ausreicht.

    In dieser Phase festigte sich unser Grundprinzip: Für jedes Material die passende Technologie auswählen, statt alle Abfälle an eine einzige Anlage anzupassen.

  4. Untersuchungen, die neue Möglichkeiten eröffneten.

    Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten der Pyrolyse.

    2019 wurde ein Untersuchungsprogramm durchgeführt, um die Einsatzmöglichkeiten der Pyrolyse für verschiedene Industrieabfälle zu prüfen.

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    Die Untersuchungen umfassten vier unterschiedliche Materialgruppen:

    • Ölfilter und Absorptionsmittel.
    • Verunreinigte Böden, Flüssigkeiten und Schlämme.
    • Kunststoffabfälle.
    • Verunreinigtes und imprägniertes Holz.

    Jedes dieser Materialien hat eine andere Zusammensetzung und andere Eigenschaften. Ihre Behandlung erfordert daher Kenntnisse über das Verhalten bei erhöhten Temperaturen und geeignete Prozessbedingungen.

    Die Untersuchungen ermöglichten es, die Eignung der Technologie für neue Abfallgruppen zu prüfen und praktische Erfahrungen in deren thermischer Behandlung zu sammeln.

    Die Untersuchung dieser vier Materialgruppen war ein wichtiger Schritt von der Reifenpyrolyse zu einer vielseitigeren Behandlung von Industrieabfällen.

  5. Von der Untersuchung zu Behandlungsmethoden.

    Forschungsergebnisse finden praktische Anwendung.

    Erfolgreiche Untersuchungen sind erst der Anfang. Um eine Technologie für verschiedene Materialien einzusetzen, müssen die Besonderheiten jedes Prozesses verstanden und systematisch erfasst werden.

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    Auf Grundlage früherer Forschungsergebnisse wurden Methoden zur Behandlung organisch verunreinigter Abfälle in der Pyrolyseanlage entwickelt.

    Dadurch erweiterten sich die Einsatzmöglichkeiten auf verunreinigte Böden, Absorptionsmittel, Ölfilter, Kunststoffe und verunreinigtes Holz.

    Diese Entwicklungsphase zeigte, wie Forschungsergebnisse in praktisch nutzbares technologisches Wissen überführt werden können.

    Wir entwickeln sowohl Behandlungsmöglichkeiten als auch das Verständnis der Prozesse, die sie ermöglichen.

  6. Möglichkeiten zur Rückgewinnung wertvoller Metalle.

    Von der Behandlung organischer Abfälle zur Rückgewinnung industrieller Materialien.

    Bei der Weiterentwicklung der Pyrolyse rückten auch gebrauchte industrielle Katalysatoren in den Blick.

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    Diese Materialien können wertvolle Metalle wie Vanadium, Nickel und Molybdän enthalten.

    Organische Stoffe und Mineralölverunreinigungen erschweren jedoch häufig die erneute Nutzung von Katalysatoren.

    Die Pyrolyse bietet die Möglichkeit, solche Materialien thermisch zu behandeln, organische Verunreinigungen zu entfernen und das metallhaltige Material für die weitere Rückgewinnung vorzubereiten.

    Damit erweiterte sich das Einsatzgebiet von der Behandlung organischer Materialien auf die Rückgewinnung wertvoller industrieller Ressourcen.

    Abfälle mit wertvollen Metallen können zu einer wichtigen Quelle für Sekundärrohstoffe werden.

  7. Technologien werden zu einem vernetzten System.

    Mehr Behandlungsverfahren. Mehr Möglichkeiten.

    Mit der wachsenden technologischen Kompetenz des Unternehmens wurde die Vernetzung verschiedener Behandlungsprozesse immer wichtiger.

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    Pyrolyse, Behandlung verunreinigter Böden, Behandlung flüssiger Abfälle, Destillation und Abwasserreinigung bilden sich ergänzende technologische Bereiche.

    Ein solches System ermöglicht es, jeden Abfallstrom einzeln zu bewerten und die passende Behandlung auszuwählen.

    In manchen Fällen steht der Schadstoffabbau im Vordergrund, in anderen die Abtrennung von Schadstoffen oder die Rückgewinnung von Materialien und Stoffen zur erneuten Nutzung.

    Ein vielseitiger technologischer Ansatz ermöglicht die Lösung komplexerer Verwertungsaufgaben als eine einzelne Technologie.

  8. Ein breiteres Spektrum verwertbarer Materialien.

    Gesammeltes Wissen eröffnet neue Möglichkeiten.

    Die weitere technologische Entwicklung erweiterte das Spektrum gebrauchter Katalysatoren, die für die Behandlung mittels Pyrolyse vorgesehen sind.

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    Dazu zählen verschiedene industrielle Katalysatoren, darunter Materialien mit Übergangsmetallen und Edelmetallen.

    Diese Entwicklung zeigt, wie wichtig die Anpassungsfähigkeit einer Technologie ist.

    Gesammelte Erfahrung und entwickelte Behandlungsansätze ermöglichen ein breiteres Materialspektrum, ohne jedes Mal einen völlig neuen Prozess schaffen zu müssen.

    Wissen aus der Untersuchung eines Materials kann die Grundlage für die nächste technische Lösung bilden.

02 / UNSERE TECHNOLOGIEN

Verschiedene Abfälle. Verschiedene Lösungen.
Ein Ziel: Werte zurückgewinnen.

Für die Abfallverwertung gibt es keine Universallösung.

Materialien unterscheiden sich in Zusammensetzung, Verunreinigungen, physikalischen Eigenschaften und Möglichkeiten der Wiederverwendung.

Deshalb verbindet I.T.Soil verschiedene Behandlungsansätze.

Bodenbehandlungsanlage

TECHNOLOGIE / 01

Biologische Reinigung

Natürliche Prozesse zum Schadstoffabbau nutzen.

Bei der biologischen Reinigung werden Mikroorganismen eingesetzt, die bestimmte organische Schadstoffe, darunter Mineralölprodukte, abbauen können.

Für einen wirksamen Prozess werden Bodenfeuchte, Temperatur, Sauerstoffverfügbarkeit und die Nährstoffversorgung der Mikroorganismen kontrolliert.

Dieses Verfahren verringert die Verunreinigung schrittweise und unterstützt die Rückführung des Bodens in den Wirtschaftskreislauf.

TECHNOLOGIE / 02

Chemische Oxidation

Schadstoffe durch chemische Reaktionen umwandeln.

Bei der chemischen Oxidation werden Oxidationsmittel eingesetzt, um bestimmte organische Schadstoffe im Boden umzuwandeln.

Sie ergänzt die biologische Reinigung und bietet eine weitere Möglichkeit für Materialien, deren Eigenschaften einen anderen technischen Ansatz erfordern.

TECHNOLOGIE / 03

Stabilisierung

Die Ausbreitung von Schadstoffen begrenzen.

Bei der Stabilisierung werden geeignete Bindemittel eingesetzt, um die Mobilität von Schadstoffen im Boden zu verringern.

Ziel ist es, die Ausbreitung von Verunreinigungen zu begrenzen und die Stabilität des behandelten Materials zu verbessern.

TECHNOLOGIE / 04

Bodenwäsche

Verunreinigungen vom Material abtrennen.

Bei der Bodenwäsche werden Wasser und bei Bedarf spezielle Zusatzstoffe eingesetzt, um Schadstoffe von Bodenpartikeln zu lösen.

Das verunreinigte Wasser wird anschließend einer weiteren Reinigung zugeführt.

Diese Technologie erweitert die Behandlungsmöglichkeiten für Materialien, bei denen biologische Verfahren allein nicht ausreichen.

Pyrolyseanlage

TECHNOLOGIE / 05

Pyrolyse

Thermische Behandlung und Ressourcenrückgewinnung.

Die Pyrolyse ist ein thermisches Verfahren, bei dem organische Materialien bei erhöhten Temperaturen und begrenzter Sauerstoffzufuhr in einfachere Verbindungen zerfallen.

Je nach Zusammensetzung des Materials können dabei gasförmige, flüssige und feste Produkte entstehen.

Die Technologie bietet Möglichkeiten zur Behandlung von Altreifen, Kunststoffen, verunreinigtem Holz und verschiedenen Industrieabfällen.

Destillationsanlage

TECHNOLOGIE / 06

Destillation

Wertvolle Stoffe trennen und zurückgewinnen.

Die Destillation nutzt Unterschiede in den Siedetemperaturen und der Flüchtigkeit von Stoffen.

Durch Erhitzen eines flüssigen Gemischs lassen sich seine Bestandteile verdampfen und anschließend zu getrennten Fraktionen kondensieren.

Unter geeigneten Bedingungen lassen sich durch Destillation nutzbare Stoffe aus flüssigen Gemischen zurückgewinnen und die Mengen für eine weitere Behandlung verringern.

Ergänzende Wasserreinigung

TECHNOLOGIE / 07

Abwasserreinigung

Wasserreinigung als fester Bestandteil der Verwertung.

Bei verschiedenen Abfallbehandlungsprozessen entstehen verunreinigte Wässer, die entsprechend gereinigt werden müssen.

Die Abwasserreinigung trennt Mineralölprodukte, Schwebstoffe und andere Schadstoffe mithilfe sich ergänzender physikalischer, chemischer und biologischer Verfahren ab.

Die Wasserreinigung ist ein wesentlicher Bestandteil eines integrierten Abfallbehandlungssystems.

03 / WISSEN, DAS WERTE SCHAFFT

Technologien entwickeln sich weiter.
Unsere Erfahrung wächst mit ihnen.

In mehr als zwei Jahrzehnten hat sich die technologische Kompetenz von I.T.Soil von einzelnen Reinigungsverfahren zu einem vielseitigen Ansatz für die Verwertung komplexer Abfälle entwickelt.

Biologische Prozesse, chemische Reaktionen, thermische Behandlung und Trennverfahren ermöglichen Lösungen für unterschiedliche Abfallströme.

Die Vielfalt der Technologien ist jedoch nur ein Teil unserer Entwicklung.

Ebenso wichtig ist die Fähigkeit, Materialeigenschaften zu verstehen, Behandlungsprozesse zu analysieren, Materialien zu untersuchen und das gewonnene Wissen in praktische Lösungen umzusetzen.

Unsere Forschung und Entwicklung zielt darauf ab, die Möglichkeiten zur Rückgewinnung von Ressourcen aus Materialien, die sonst zu Abfällen würden, kontinuierlich zu erweitern.

Wir sehen nicht nur, was ein Material heute ist. Wir suchen nach Möglichkeiten, was es morgen werden kann.

Lassen Sie uns die Verwertungsmöglichkeiten für Ihr Material besprechen